Ein Poncho für die Cousine

Lange habe ich mich nicht mehr bei Euch gemeldet.

Das lag einerseits daran, daß ich durch den Markt im September tatsächlich den ein oder anderen Auftrag ergattern konnte, der erstmal erledigt werden musste und gerade als ich dachte, mich endlich einer meiner Ideen für mich widmen zu können, da meldete sich meine "große" Cousine zu Wort.

Sie habe da einen Poncho in einer Zeitschrift gesehen - der würde ihr gut gefallen. Die Anleitung fand ich kurze Zeit später in meinem Briefkasten.

Mint sei allerdings nicht so ihre Farbe.

Ich schickte mal die Jungs von Google los und fand heraus, daß es auch noch reichlich andere Farben dieser Wolle gab - Lana Grossa Baby Alpaca. Wir einigten uns auf Flieder und erneut vergingen nur ein paar Tage und schon war die Wolle da.

Bei der ersten Berührung dieser Wolle war ich schockverliebt - so babyweich, daß ich am liebsten mit dem Kopf im Karton geschlafen hätte.

 

Samstag, 12.11.2016, war es dann soweit: Die ersten Maschen wurden angeschlagen und meine Begeisterung kannte keine Grenzen mehr. Nicht nur, daß diese Wolle so wahnsinnig weich ist, sie läßt sich auch noch ausgezeichnet verarbeiten, ohne auszufransen oder gar zu fusseln.

Heute abend nun ist mein erster selbstgestrickter Poncho dann fertig geworden:

Das Muster ist eine Mischung aus Querrippen, Rippenmuster und Schachbrettmuster. Letzteres hat mich dann doch mangels Konzentration ein oder zweimal ins Schwitzen kommen lassen - und Fehler waren hier definitiv zu vermeiden.

Erstens handelt es sich um einen Auftrag und zweitens verzeihen diese Muster keinen Fehler.

Am Mittwoch wandert nun dieser Auftrag in die Post und ich hoffe, meine Cousine freut sich mindestens genauso sehr wie ich.

 

Nun muß ich aber wieder an die Arbeit - schließlich gibt es an jedem Aventssonntag bei MiKadow's Wollsalon etwas zu gewinnen und nächsten Sonntag ist es ja schon so weit. Lasst Euch überraschen!

 

Eine bestrickende Woche wünscht

 

Britta

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